Die erschreckende Maniküre Wahrheit:

UV-Gel-Streifen vs. Dipping Powder vs. UV-Nagellack – Was ist am besten?

Alle drei Methoden versprechen einem das Blaue vom Himmel. Ich hab sie alle getestet und teile meine persönlichen Erfahrungen über die Vor- und Nachteile der drei aktuellen Trendmaniküren – und welche für mich der absolute Spitzenreiter ist.

Mädels, wie ihr schon am Titel erkennt, dreht sich heute alles rund um das Thema Nägel. Schöne und gepflegte Nägel wollen wir schließlich alle – doch beim Weg dorthin scheiden sich die Geister.

Wir sind uns wohl alle einig, dass normaler Nagellack mittlerweile ausgedient hat. 3 Milliarden Schichten, ewige Trocknungszeiten dafür, dass am Ende doch wieder ‘ne Delle drin ist. Und das ganze Prozedere alle 2-3 Tage, wenn man nicht mit abgesplitterten Spitzen rumlaufen will. Nein danke!

Und Nagelstudio? Mal ehrlich: Bei den Preisen und dem Zeitaufwand ist das nicht wirklich ‘ne Option – mal ganz abgesehen davon, wie schädlich das für die Nägel sein kann.

Die einzige Lösung also: Eine Alternative für zuhause – und da kursieren ja grade die wildesten Trends! Ich hab mit den drei beliebtesten Lösungen herumexperiementiert, um Klarheit in den Dschungel aus Maniküre Trends und kuriosen Werbeversprechen zu bringen!


Das ist meine ehrliche Meinung zu den 3 gefragtesten Maniküre Lösungen für zuhause:

Die Methoden vorgestellt

Bestimmt habt ihr für mindestens eine der drei Maniküren schon mal Werbung bekommen – hier nochmal die Unterschiede in Kurzform:

UV-Nagellack

UV-Nagellack ist eine spezielle Form des Nagellacks, die aus einer Mischung aus Gel und Nagellack besteht. Hierbei trägst du auf deine Naturnägel erst einen Base-Coat auf, dann 1-2 Farbschichten und den Top-Coat auf, die dann jeweils durch UV-Licht ausgehärtet werden.

Dipping Powder

Der Trend aus den USA! Bei Dipping Powder (auch als Nagelpuder bekannt) wird mit verschiedenen Pulvern (Base-Coat und Farb-Powder) gearbeitet, die mit einem Unterlack auf den Nagel gebracht werden. Am Ende wird das ganze mit einem Top-Coat versiegelt.

UV-Gel-Streifen

Kleben statt Klecksen! Bei UV-Gel-Streifen handelt es sich um halb-ausgehärtete Streifen aus UV-Nagellack. Einfach Aufkleben, abfeilen und mit UV-Licht aushärten. Ich meine natürlich nicht die billigen Plastikfolien für die Nägel aus der Drogerie, wir reden hier über Streifen aus vollwertigem Gel. Aber dazu später mehr!

Alle drei versprechen eine einfache, schnelle und zugleich kostengünstige Anwendung für zuhause, ohne einen Fuß ins Nagelstudio zu setzen. Dazu versprechen sie eine lange Haltbarkeit von mehr als 2 Wochen und einfache Entfernung.

Ziemlich hohe Versprechen – ob das wirklich alle Methoden einhalten können?

Ich habe den Test gemacht!

Meine Test-Kriterien: Das ist mir wichtig

Während meines Tests habe ich die Methoden anhand dieser 6 Kriterien unter die Lupe genommen.

Diese waren mir am wichtigsten:

  1. Einfache Anwendung
  2. Gute Haltbarkeit
  3. Einfache Entfernung
  4. Nagelgesundheit
  5. Designvielfalt
  6. Preis

Und hier sind meine Erfahrungen:

Kandidat 1: UV-Nagellack

Starten wir mal mit UV-Nagellack, den kennen sicherlich die meisten von euch. Mein erster Versuch liegt schon einige Jahre zurück. Damals noch im Nagelstudio, mittlerweile gibt es ja diverse Anbieter für zuhause.

Anwendung

Die Anwendung beim UV-Nagellack unterscheidet sich nicht großartig von normalem Nagellack. Base Coat – mindestens 2 Farbschichten – Topcoat. Eine ruhige Hand und Pinseltalent sind also Voraussetzung für ein schönes Ergebnis! Der große Vorteil: Durch das Aushärten unter der UV-Lampe spart man sich die lästige Trocknungszeit und kann direkt wieder alles anfassen. Gedauert hat das ganze bei mir ein bisschen mehr als eine Stunde, weil man sich als Nicht-Profi echt viel Mühe geben muss. Vergleichbar mit Studionägeln ist das Ergebnis auf keinen Fall!

Haltbarkeit

Sind die Nägel dann erstmal fertig, halten sie laut den meisten Herstellern um die 2 Wochen – aber nur, wenn ihr wirklich ordentlich gearbeitet habt. An zwei Fingern hat sich bei mir an den Rändern irgendwann Luft gebildet, wodurch es dann leider doch irgendwann zu Splittern anfing. Bei den anderen Nägeln hat es aber wirklich ganz gut gehalten, es ist also bestimmt Übungssache.

Entfernung

In diesem Fall hat die gute Haltbarkeit ihre Tücken, denn entsprechend kompliziert ist auch die Entfernung. Ihr braucht dazu acetonhaltigen Nagellackentferner oder sogar pures Aceton aus dem Baumarkt und tränkt Wattepads darin. Achtung – beißender Geruch! Die Wattepads wickelt ihr mit Alufolie für 15 Minuten um eure Finger, damit sich der Lack langsam löst und ihr die Reste vollständig abkratzen könnt. Dieses Prozedere muss dann meistens 2-3 mal wiederholt werden, es kann also eine Weile dauern. Das ist zwar immer noch schonender als der Fräser im Nagelstudio, für meine empfindlichen Nägel aber trotzdem deutlich zu aggressiv – und damit kommen wir auch schon zum nächsten Kriterium.

Nagelgesundheit

Ich hatte mich extra für einen Anbieter ohne HEMA im Lack entschieden, was bei UV-Nagellack echt garnicht so einfach war. Durch den Lack selbst habe ich keine Schäden an meinen Nagel festgestellt, erst nach der Entfernung hatte ich das Gefühl, dass sie dringend eine Pause brauchen.

Designvielfalt

Was das Design angeht, ist die Farbauswahl bei UV-Nagellack wohl am größten: Man bekommt nahezu jede Farbe online oder auch in der Drogerie. Aber Achtung: Wenn ihr nicht nur einfarbige Designs sucht, sondern auch Farbverläufe wie Babyboomer nachstylen wollt, könnte es mit UV-Nagellack schwierig werden.

Preis

Was den Preis angeht, gibt es bei UV-Nagellack echt eine riesige Range. Ich hab für mein Starter Set rund 60€ bezahlt.

Zwischenfazit:

UV-Nagellack ist ein deutliches Upgrade zu herkömmlichem Nagellack, weil die Haltbarkeit durch das Aushärten definitiv verlängert wird. Für mich als Grobmotorikerin ohne Pinseltalent erfordert es aber defintiv Übung, weshalb ich UV-Nagellack nicht unbedingt jedem weiterempfehlen würde.

Kandidat 2: Dipping Powder

Ihr habt wahrscheinlich schon rauslesen können: Ich bin kein Fan vom Pinseln. Und deswegen hat mich auch die nächste Maniküre Lösung direkt angesprochen: Dipping Powder – der Trend aus den USA, der angeblich ohne Flüssiglacke auskommt!

Anwendung

Zwar wird der Flüssiglack bei der Farbe durch Puder ersetzt – ein bisschen Pinseln muss aber leider doch sein. Damit das Puder auf den Nägeln haftet, müsst ihr zunächst einen flüssigen Base Coat auftragen. Wer hier nicht präzise arbeitet, hat schon verloren – denn beim Dippen hält das Puder nur dort und die Ränder wirken schnell sehr unordentlich. Die Unebenheiten muss man dann auch noch mühsam zurechtfeilen – insgesamt fand ich das Prozedere also wirklich aufwendig. Ich hab locker 1,5 Stunden gebraucht und mein Esstisch sah durch das ganze Puder hinterher aus wie ein Schlachtfeld!

Haltbarkeit

Obwohl meine Nägel nicht wirklich Ähnlichkeit mit den schönen Ergebnissen aus der Werbung hatten, habe ich sie drauf gelassen – und gehalten hat das ganze wirklich extrem gut! Nach 4 Wochen habe ich mich dann freiwillig entschieden, sie zu entfernen. Der rausgewachsene Rand in Kombi mit der dicken, unebenen Nagelschicht sah nämlich extrem unnatürlich und überhaupt nicht mehr schön aus.

Entfernung

Ja Mädels, was soll ich sagen? An dieser Stelle fehlen mir ein bisschen die Worte, denn die Entfernung von meinen Dipping Nails war wirklich der absolute Horror. Trotz wirklich langem Einwirken der speziellen Entfernerflüssigkeit habe ich es nicht geschafft, die Nägel rückstandslos runterzukriegen. Nach 2 Stunden verzweifeltem Rumfeilen habe ich es aufgegeben, weil ich wirklich Angst um meine Naturnägel hatte.

Designvielfalt

Da mein kläglicher Erstversuch für die Beurteilung des Designs nicht wirklich repräsentativ ist, hab ich mir nochmal angeschaut, was andere mit Dipping Powder so auf ihre Nägel zaubern. Tatsächlich soll damit von Babyboomer über French Nails nahezu alles möglich sein, aber mal ehrlich: Wie viele Stunden soll das dauern, wenn man nicht grad Nageldesigner von Beruf ist?

Preis

Das bekannteste Set liegt bei 125€ – ein stolzer Preis wenn man bedenkt, dass ihr ja zusätzlich mit eurer Zeit bezahlt! Dadurch, dass bei der Anwendung so viel Puder daneben geht, finde ich es auch nicht wirklich ergiebig. Da hat man von einem Fläschchen Flüssiglack doch deutlich länger was.

Zwischenfazit:

Ich verstehe bis heute nicht, wieso Dipping Nägel aktuell so gehyped werden – da ist defintiv gutes Marketing im Spiel. Für alle, die wie ich einfach nach einer schnellen Lösung für schöne Nägel suchen und keine Lust auf eine langwierige Entfernung haben: Lasst lieber die Finger davon!

Kandidat 3: UV-Gel-Streifen

Ihr könnt wahrscheinlich nachvollziehen, dass ich vom Lacken und Pudern erstmal die Nase voll hatte. Den Test vorzeitig abbrechen musste ich aber zum Glück nicht, denn Kandidat Nr. 3 kommt wirklich komplett ohne aus und ist damit wirklich eine echte Maniküre Revolution: Halbausgehärtete Gelstreifen zum Aufkleben!

Anwendung

WOW – einfach WOW! Aufkleben, abfeilen, aushärten… ich hätte nie gedacht, dass diese UV-Gelstreifen zum Aufkleben wirklich so einfach in der Handhabung sind, wie in der Werbung immer gesagt wird. Aber es stimmt! Durch die verschiedenen Lackstreifen findet man echt für jeden Nagel die richtige Größe und Form und die Maniküre ist in Windeseile erledigt. Selbst an der rechten Hand ist mir das Ergebnis echt super gelungen und ich hab insgesamt nicht mal 15 Minuten gebraucht. Kleben statt Klecksen – ein echter Maniküre Game Changer!

Haltbarkeit

Die Nägel haben bei mir ca. 3 Wochen gehalten – sie haben sogar den Härtetest beim Renovieren meiner neuen Wohnung überlebt! Klar, rausgewachsen sind sie mit der Zeit natürlich auch. Aber kein Splittern oder Einreißen, ich hatte im Gegenteil sogar eher das Gefühl, dass meine Nägel durch die zusätzliche Verstärkung geschützt werden.

Entfernung

Mein Lieblingsthema… wobei ich sagen muss: In diesem Fall war ich wirklich positiv überrascht! Zu den Gelstreifen gab es nämlich direkt ein pflegendes Entfernerserum auf Ölbasis dazu. Das wird einfach vorsichtig unter die Ränder aufgetragen, wodurch sich die Klebeschicht langsam löst. Die Nägel können nach und nach abgeschoben werden, und zwar völlig ohne Rückstände!

Designvielfalt

Mein Lieblingsthema… wobei ich sagen muss: In diesem Fall war ich wirklich positiv überrascht! Zu den Gelstreifen gab es nämlich direkt ein pflegendes Entfernerserum auf Ölbasis dazu. Das wird einfach vorsichtig unter die Ränder aufgetragen, wodurch sich die Klebeschicht langsam löst. Die Nägel können nach und nach abgeschoben werden, und zwar völlig ohne Rückstände!

Preis

Mein Set hat 59€ gekostet, bewegt sich also auf den ersten Blick ziemlich im gleichen Preisrahmen wie UV-Nagellack – nur, dass eben schon alles dabei ist, was man braucht.

Zwischenfazit:

Ihr merkt schon – die Gelmaniküre zum Aufkleben hat mich echt begeistert! Einfach, weil es wirklich so unglaublich unkompliziert ist und weil das Ergebnis absolute Profi Qualität hat. Meine Freundin hat mich letztens sogar gefragt, wieso ich denn trotz meiner Vorurteile wieder ins Nagelstudio gehe – sie konnte nicht glauben, dass ich diese Maniküre wirklich selbst gemacht habe!

Fazit: Welche Methode ist der Gewinner?

Ihr könnt’s euch schon denken:

Für mich sind die UV-Gelstreifen zum Aufkleben DIE perfekte Maniküre Lösung zum Selbermachen!

Eine schöne, langanhaltende Maniküre, die einfach von zuhause klappt und die Nägel nicht schädigt – mit diesem Nageltrend geht ein absoluter Traum in Erfüllung!

Das hat mich überzeugt:

  • Schnelles, kinderleichtes Auftragen in unter 15 Minuten
  • Leichte, schmerzfreie Entfernung ohne Fräser oder Aceton
  • Solide Haltbarkeit ohne Abbrechen oder Splittern
  • schonend zu den Naturnägeln
  • Designs für jeden Geschmack: Sogar Babyboomer und die beliebten Glazed Donut Nägel, die man so mit Lack nie selber hinkriegen würde

Das kann noch besser werden:

  • begehrte Designs sind oft ausverkauft
  • eine Farbpalette für zuhause, damit die Entscheidung noch leichter fällt

Ich bin rundum begeistert von den UV-Gelstreifen zum Aufkleben und kann es euch wirklich wärmstens empfehlen, es auch auszuprobieren!

Ich selbst hatte mich für den Anbieter MANIKO entschieden, weil die innerhalb dieser Maniküre Kategorie von mehreren Zeitschriften zum Testsieger gewählt wurden. Und mein Selbsttest hat deutlich gezeigt, dass sie diesen Titel auch absolut verdient haben!

Bei MANIKO stimmt für mich einfach alles: Im Starter-Set ist direkt alles dabei was ihr braucht, ihr könnt euch die Designs selbst zusammenstellen und um die Entfernung braucht ihr euch überhaupt keine Sorgen machen.

Für mich persönlich auch immer wichtig: Alles vegan, frei von Tierversuchen und natürlich ohne HEMA! Der einzige Nachteil: Die beliebtesten Designs sind oft ausverkauft, es lohnt sich also, schnell zu sein! Wie schon erwähnt, liegt das Starter-Set mit 4 Designs aktuell bei 59€ – da ihr mit zwei Verpackungen für etwa 2 Maniküren hinkommt, sind das weniger als 8€ pro Anwendung! Im Vergleich zum Nagelstudio spart ihr also ordentlich – die Lieferung ist übrigens auch gratis.

Falls ihr doch Probleme haben solltet, gibt es eine ziemlich großzügige 45 Tage Geld-zurück-Garantie. Ich persönlich glaube aber nicht, dass ihr sie braucht!

Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag dabei helfen, euch für eine der aktuellen Trendmaniküren zu entscheiden und euch das Dipping-Drama zu ersparen. Ich kann euch MANIKO wirklich zu 100% empfehlen.

Starter Set

  • Kostenloser Rückversand
  • Kauf auf Rechnung mit Klarna
  • 45 Tage Geld-Zurück-Garantie